Beschreibung
Schaffung von Leitlinien, Programmen und Maßnahmen zur Förderung des Umweltverbunds zur Reduzierung des Anteils des MIV am Modal Split (als wesentlicher Teilaspekt des Konzeptes).
Zielsetzung des Mobilitätsentwicklungskonzeptes ist es, Leitlinien, Programme und Maßnahmen für eine spürbare Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Verkehre (Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV) zu entwickeln und so zu einer deutlichen Reduzierung des MIV (Autos, LKW, Motorräder) beizutragen.
Im Bereich des motorisierten Verkehrs müssen emissionsarme Antriebe unterstützt werden. In diesem Zusammenhang ist die Förderung der Elektromobilität hervorzuheben.
Damit soll einerseits der bislang nur auf die City bezogene Prozess der „Urbanen Mobilität“ auf gesamtstädtischer Ebene fortgesetzt und auf der anderen Seite ein Beitrag der Mobilität zum Klimaziel der Stadt Neuss geleistet werden.
Vor diesem Hintergrund ist es geboten, den Verkehrsentwicklungsplan und dessen Ziele entsprechend den zukünftigen Herausforderungen der Stadtentwicklung und Mobilität zu aktualisieren. Neben der verkehrsplanerischen Herangehensweise wird ein zweiter Schwerpunkt auf einer verfahrensbegleitenden Kommunikationsstrategie liegen. Im Zuge einer engen Bürgerbeteiligung sollen dabei auch verkehrsspezifische Stadtteilkonferenzen stattfinden.
Das Konzept enthält konzeptionelle Vorgaben für:
- Straßennetz/Wegenetz bzw. Vorrangnetz für Radverkehr, ÖPNV, MIV
- ÖPNV-Konzept
- Maßnahmen der Stadtgestaltung/Verkehrsplanung („Shared Space“/ „Begegnungszonen“)
Im Sommer 2020 erfolgte die Vergabe an ein externes Verkehrs- und Stadtplanungsbüro (raumkom) inklusive eines begleitenden Büros für Kommunikation und (Konflikt-) Moderation erfolgen. Arbeitsphase 1-2 Jahre.
