Beschreibung
Aufbau eines Energiemanagements in Anlehnung an die DIN ISO 50001 mit Einführung eines Smart-Meter-Systems und Aufbau einer zentralen Leittechnik.
Das Gebäudemanagement Neuss (bisher 65/GMN zukünftig GMNS GmbH) baut ein zentrales Energiemanagementsystem für alle ihr zugeordneten städtischen Liegenschaften auf. Dies impliziert die weitgehend automatisierte messtechnische Erfassung, Aufbereitung, Überwachung und Visualisierung aller energierelevanten Verbrauchsdaten sowie regelnde und steuernde Elemente einer zentralen Leittechnik.
Die Einführung eines Smart-Metering-Systems umfasst die Erstellung eines Zählerkonzepts zur detaillierten Verbrauchserfassung aller öffentlichen Gebäude. Außerdem werden die Verbrauchsstellen mit intelligenten Messeinrichtungen und einem Energie-Monitoring-System ausgerüstet und die Verbrauchsmesswerte laufend erfasst. Signifikante Überschreitungen des Verbrauchs im Lastgang werden frühzeitig erkannt und die Ursache geprüft und bei Störungen unmittelbar interveniert.
Zur Installation einer zentralen Leittechnik gehören die Erstellung eines Regelkonzepts für haustechnische Anlagen und eines Regelstandards für externe Planer und Anbieter (z.B. Contracting-Partner) sowie die Ausrüstung der Gebäude mit Mess-, Steuer-, und Regeltechnik (MSR), welche über einheitliche Kommunikationsprotokolle und automatischen Datentransfer verfügen. Durch die Kontrolle von Soll-/Ist-Werten und Stellgrößen können die Regelparameter der MSR und damit der Energieverbrauch optimiert werden
Aufbau einer differenzierten Analyse und eines Reportings der Verbräuche von Wärme (nach Energieträgern aufgeschlüsselt), Strom und Wasser durch die Installation von Smart-Meter Zwischenzählern und der Datenauswertung durch die bestehende Software IMSware und ergänzender Software. Die Software soll die viertelstündliche Ablesung der Stromverbräuche per Internetzugang ermöglichen. Die Hausmeister in den Gebäuden, z.B. in den Schulen, werden zur Anwendung des Systems geschult.
Das Nutzerverhalten kann durch Visualisierung der aktuellen Verbräuche, ggf. auch für alle Bürger öffentlich gemacht, durch Lerneffekte optimiert werden.
Die Einführung analoger Energie- und Wassermanagementsystemen in den Gebäuden der städtischen Beteiligungsunternehmen birgt den Erkenntnisgewinn wo welche Energiemengen/-kosten verbraucht werden, welche Verbraucher beteiligt sind und welche Optimierungen möglich sind. So lassen sich i.d.R. sowohl Einsparpotenziale von 10-20% als auch eine gute Vorbildfunktion der Stadtverwaltung zur Nachahmung erreichen.
